Kinder erfinden Kurzgeschichten
„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (Aldous Huxley)
Im Rahmen der Lern- und Forschungswerkstatt II (WiSe 2013/14 - SoSe 2014) mit dem Titel: "Inklusive Kulturangebote - Leseclub an der Jungbuschschule in Mannheim" arbeiteten die Studierenden Frank Berthold und Sonja Winheim im Rahmen einer entwicklungsorientierten Leseförderung zur Stärkung der narrativen und sozialen Kompetenzen der teilnehmenden Kinder aus unterschiedlichen Klassenstufen an Kurzgeschichten, welche die Kinder gemeinsam entwickelten und illustrierten.
Die Kurzgeschichten sind liebevoll und sorgfältig dokumentiert und für die Veröffentlichung von den Kindern freigegeben worden: Kurzgeschichten-Leseclub (pdf, 1,869 KB)
Zur Idee der Leseclubs:
Das Konzept der Leseclubs wurde ursprünglich in Israel entwickelt und vor über 25 Jahren nach Deutschland importiert. Es wurde hier im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklungen modifiziert und steht für eine erfolgreiche Förderung von Lese- und Medienkompetenz außerhalb des Unterrichts (vgl. Stiftung Lesen 2011, S.1).
Die Leseclubs werden im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Die Stiftung Lesen stellte ihre Kampagne 2013/14 unter das Motto „Leseclubs – mit Freu(n)den lesen“. Kinder und Jugendliche sollen sich in den Leseclubs in freizeitorientierter Atmosphäre treffen, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien kreativ zu arbeiten. Dieses Angebot übt einen positiven Einfluss auf die psychosoziale Entwicklung der jungen Menschen aus. Die Leseclubs tragen durch ihren niedrigschwelligen und gleichzeitig ressourcenorientierten Ansatz zur Chancengleichheit und sozialen Inklusion bei. Jedes Kind soll anhand seiner Stärken individuell in den Blick genommen werden. Das Förderprogramm erstreckt sich über einen Zeitraum von Mitte 2013 bis mindestens Ende 2017.
Stiftung Lesen (Hrsg.) (2011): Leseclubs. Praxisanregungen und wissenschaftliche Befunde. Mainz: Eigenverlag Stiftung Lesen